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Die Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen AG ist ein Wohnungsunternehmen mit über 100-jähriger Tradition und verwaltet einen Bestand von ca. 5.000 Wohneinheiten im Kreis Viersen, in Krefeld, Meerbusch und Geldern.

 

Wir suchen zum 01.10.2019 einen

 

Architekt/Techniker — Spezialist TGA für
Gewerbeimmobilien (m/w) in Vollzeit

 

Was sind Ihre Aufgabenschwerpunkte?

-Ganzheitliche technische Betreuung des gewerblichen Immobilienportfolios

-Koordinierung und Abwicklung beauftragter Maßnahmen

-Ansprechpartner in technischen Fragen in den betreuten Objekten (WEG und Mietverwaltung)

 

Worauf kommt es uns an?

-Abgeschlossene technische Ausbildung

-Eigenständige und lösungsorientierte Arbeitsweise

-Kundenorientierung

-Sicherer Umgang mit gängigen EDV-Anwendungen (z.B. MS-Office, SAP wünschenswert aber nicht Voraussetzung)

-Führerschein Klasse B

 

Was bieten wir Ihnen?

-Einen nachhaltigen, zukunftsfähigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz

-Vergütung nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD)

-Verschiedene Sozialleistungen (z.B. betriebliche Altersvorsorge)

-Diverse Weiterbildungsmöglichkeiten

 

 

 

Wir freuen uns auf Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen an:

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen AG
Personalabteilung, Willy-Brandt-Ring 17, 41747 Viersen
oder an: personalabteilung@gwg-kreis-viersen.de

 

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Die Digitalisierung hat längst Einzug gehalten in alle Lebensbereiche. Darunter versteht der Normalbürger in der Regel die Nutzung von Computern, Smartphones und anderen nützlichen IT-gestützten Geräten, die das Leben leichter, schneller und angenehmer machen.

In Unternehmen stellt sich die Einführung und Entwicklung der Digitalisierung als komplexer Prozess mit vielen Schnittstellen dar, die es aufeinander abzustimmen gilt. Die GWG hat sich der Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft seit Anfang der 2000er Jahre gewidmet und gehört damit unter den mittelgroßen deutschen Wohnungsunternehmen zu den Vorreitern.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2018 gab es den nächsten Meilenstein in diesem nie endenden Entwicklungsprozess.

Seit Juli 2018: Mieterportal „Meine GWG Kreis Viersen“
Ende Juli 2018 erfolgte der Startschuss für das neue Mieterportal „Meine GWG Kreis Viersen“. Über 4.500 Kundenhaushalte erhielten auf postalischem Weg ihre persönliche Einladung und den persönlichen Zugangscode zum neuen Kundenportal. Damit war es ihnen möglich, rund um die Uhr in Kontakt zur GWG zu treten und bequem wichtige Informationen zu erhalten oder Meldungen abzusetzen.

Mittlerweile machen knapp 400 Nutzer von diesem Angebot Gebrauch. Für den Anfang sind wir mit dieser Nutzerquote sehr zufrieden. Genutzt wird das Online-Portal für Schadensmeldungen (47%), allgemeine Mietangelegenheiten (40%) und Beschwerden (13%). Unter den Nutzern sind die stärkste Altersgruppe die 30- bis 60-Jährigen (70%). Aber auch 20% der App-Nutzer sind ältere Mieter über 60 Jahre.

Mit dem Mieterportal per App oder über das Internet erschließt sich im Kundenbeziehungsmanagement ein völlig neuer Kommunikationsweg. Die Mieter erhalten die Möglichkeit, allgemeine Informationen über das Mietverhältnis abzurufen und persönlich zu verwalten, verschiedenste Standardformulare und Bescheinigungen selbständig zu erzeugen und auszudrucken und im Falle einer Meldung oder Mitteilung, diese bequem über ein spezielles Auswahlmenü in kürzester Zeit abzusetzen.

Damit der Kunde immer auf dem neuesten Stand bleibt, bietet das Portal jederzeit auch eine Übersicht über alle aktiven Vorgänge. Durch persönliche Nachrichten werden die Kunden umgehend informiert, sobald sich ein Status ändert oder eine neue Information vorliegt.

Auf mittlere Sicht streben wir für die Nutzung unseres Mieterportals ein Ziel von 20% aller unserer Mieter an.

Wohntrends der Zukunft
Im Jahr 2010 hat die GWG durch eine Kooperation mit dem Kabelnetzbetreiber Unitymedia die Hausverkabelung von rund 2.200 GWG-Wohnungen im Geschäftsgebiet modernisiert und mit einem digitalen Multimedia-Anschluss ausgerüstet. Ziel der Nachrüstung war es, die Wohnungen mit einer modernen und zukunftsfähigen Infrastruktur auszustatten, um unseren Mietern einen unkomplizierten, preiswerten Zugang zu allen Kommunikationsmedien zu ermöglichen. So wurden in allen modernisierten Wohnungen neue Anschlussdosen gesetzt. Neben dem Empfang des digitalen Fernsehens machte der nachgerüstete Multimedia-Anschluss den Weg frei für schnellen Internetzugang und für digitale Telefonie. Die individuelle Multimedia-Anlage gehört in allen Neubauvorhaben der GWG zur Standardausstattung einer Wohnung.

Als „Wohntrend 2035“ hat der Spitzenverband der Wohnungswirtschaft GdW in einer Studie auch die Digitalisierung des Vermietungsprozesses ausgemacht. Dabei soll die Vielzahl der Informationen und deren Verknüpfung helfen, die Wohnwünsche zukünftiger Mieter mit der für sie passenden Nachbarschaft zusammenzubringen. Die Organisation der Vermietung könnte damit einfacher werden, wovon Interessenten und Wohnungsunternehmen in gleicher Weise profitieren.

Vieles andere von dem, was in der GdW-Studie noch als Zukunftsmusik aufgeführt wird, ist für die GWG längst Realität: die Onlinekommunikation mit den Mietern per App ebenso wie zielgruppengerechte Wohnformen (Wohnen mit Service, Single-Haushalte, Familien mit Kindern).

Die GWG betrachtet die vieldiskutierte Digitalisierung in der Wohnungswirtschaft nicht als Selbstzweck, sondern als Mittel zum Zweck eines guten und bezahlbaren Wohnens. Mindestens genauso wichtig wie alle IT-gestützten Lösungen ist aus unserer Sicht der persönliche Kontakt zum Hausmeister vor Ort oder der Ansprechpartner in der GWG-Zentrale. Das wird so bleiben.

Auf Anregung der Mieter hat die GWG im Oktober 2018 begonnen, das Mehrfamilienhaus am Mertensweg 22 in Anrath nachträglich mit einer Aufzuganlage auszustatten. Mit einer „Jungfernfahrt“ wurde der in Eigenregie geplante und erstellte Aufzug am 14. Februar 2019 in Betrieb genommen. In das „Zwillingshaus“ am Mertensweg 20 soll, die Baugenehmigung vorausgesetzt, ebenfalls noch in diesem Jahr ein Aufzug nachträglich eingebaut werden.

Beide Mehrfamilienhäuser stammen aus dem Baujahr 1971 und haben jeweils 18 Wohnungen, die über Laubengänge erschlossen sind. Mit den an die Laubengänge angebauten Aufzüge werden dann alle Wohnungen und der Keller barrierefrei zugänglich sein. Damit wird dem Mieterwunsch entsprochen, die Häuser attraktiver, familien-, behinderten- und seniorenfreundlicher zu machen.

2019 05 GWG Vorstand

Bei der Bilanzpressekonferenz am 15.5. berichteten der GWG-Vorstand Michael Aach und Dr. Andreas Coenen sowie der Aufsichtsratsvorsitzende Günter Werner über das abgelaufene Geschäftsjahr 2018.

AR Günter Werner P1090298Geschäftsentwicklung
Die Bilanzsumme hat sich 2018 gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Mio. EUR auf 190,2 Mio. EUR erhöht. Auf der Aktivseite geht dieser Anstieg im Wesentlichen auf das Immobilienvermögen zurück.

Die GWG erwirtschaftete im Berichtsjahr einen Überschuss von 2,681 Mio. EUR. Mit dem Gewinnvortrag von 92.000 EUR weist die GWG für 2018 einen Bilanzgewinn von 2,774 Mio. EUR aus. Es ist beabsichtigt, eine Dividende von 26 EUR je Stückaktie (402.000 EUR) auszuschütten und einen Betrag von 2,0 Mio. EUR in die Rücklagen einzustellen sowie den Restbetrag auf die neue Jahresrechnung vorzutragen. Dem muss der Aufsichtsrat zustimmen.

Die Eigenkapitalquote bleibt wegen des hohen Jahresüberschusses in 2018 und trotz der großen Investitionstätigkeit der Gesellschaft mit 23,6 % nahezu unverändert. Dies resultiert aus unserer starken Neubautätigkeit und der damit korrespondierenden Aufnahme von Fremdkapital.

Personal und Organisation
Die GWG beschäftigte zum Stichtag 34 Frauen und 20 Männer, also insgesamt 54 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr: 55), davon vier Auszubildende. Im kaufmännischen Bereich werden hauptsächlich Immobilienkaufleute und Betriebswirte beschäftigt und im technischen Bereich Techniker und Architekten.

Die Hausmeistertätigkeiten sowie die Tätigkeiten des sogenannten Regiebetriebs (Arbeiten im Bereich Grünpflege, Malerarbeiten, Fliesenarbeiten sowie Aufräum- und sonstige Arbeiten) werden durch die GWG Dienstleistungs-GmbH, einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft, durchgeführt. In diesem Zusammenhang ist ein Handwerker im Rahmen eines Personalgestellungsvertrages bei der GWG Dienstleistungs-GmbH tätig.

Wohnungsverwaltung
Zum Jahresende verwaltete die GWG 4.583 eigene Wohneinheiten, 21 mehr als im Jahr zuvor. Im weiteren Eigentum des Unternehmens befinden sich 25 Gewerbeeinheiten sowie 1.875 Garagen bzw. Stellplätze. Für Dritte wurden 171 Wohneinheiten, 115 Gewerbeeinheiten, 686 Garagen bzw. Stellplätze und 16 Wohnungseigentümergemeinschaften betreut.

1.108 Wohneinheiten aus dem eigenen Wohnungsbestand sind öffentlich gefördert (1.046). Die durchschnittliche Nettokaltmiete der GWG-Wohnungen betrug 5,27 EUR pro qm (Vorjahr: 5,17 EUR pro qm).

Am Stichtag standen 113 Wohnungen leer, davon 58 Wohnungen marktbedingt. Die Gesamtleerstandsquote betrug 2,5 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken (2,9%). Der marktbedingte Leerstand liegt bei 1,3%. Die Fluktuationsrate ist mit 9,2% unwesentlich höher als im Vorjahr (8,4%).

Investitionen in den Wohnungsbestand
Neben den geplanten Großinstandhaltungen wurden im Geschäftsjahr 653.000 EUR (Vorjahr 2,0 Mio. EUR) für die Modernisierungen in die Bauten des Anlagevermögens investiert. Der Rückgang um 1,3 Mio. EUR erklärt sich durch die anhaltend hohe Neubautätigkeit für das Anlagevermögen. Als wesentliche Maßnahmen sind die nachträgliche Installation von Aufzügen an unseren Objekten in Kempen-Hammarskjöldstraße 7 und Willich-Mertensweg 22 zu nennen. Im Bereich der Großinstandhaltung lag der Schwerpunkt im Bereich von Aufzugs-, Fenster- und Hauseingangssanierungen.

2019 05 Baustelle KK Heyer

Neubauvorhaben mit bezahlbaren Wohnungen
Die Bevölkerungsentwicklung in NRW ist geprägt von einem alterungsbedingten Geburtendefizit, das seit 2011 durch Zuwanderungsgewinne ausgeglichen wird. Der bis 2035 erwartete Bevölkerungsrückgang in NRW bleibt dadurch aus. Laut einer Prognose des Institut der Wirtschaft wird die Bevölkerung in NRW bis 2035 um 0,5% wachsen. Der Altersquotient (Verhältnis der über 67-Jährigen zur erwerbsfähigen Bevölkerung) wird bis zum Jahr 2035 von 29,8% auf 44,9% ansteigen.

Auf Grund der Untersuchungen der NRW.BANK (Entwicklung Privathaushalte bis 2040, Basisindikatoren der Wohnungsmarktbeobachtung) ist für unseren regionalen Tätigkeitsbereich mit einem deutlichen Anstieg der Privathaushalte (5-10%) bis 2040 und damit mit einer steigenden Nachfrage nach Wohnraum zu rechnen. Der Zuwachs resultiert dabei aus einem Absinken der drei und vier Personenhaushalte, während die kleineren Haushalte überproportional anwachsen werden. Bis 2030 werden die Haushalte mit einer Person um 7,5 % und Haushalte mit zwei Personen um 9,6 % ansteigen, während die Haushalte mit drei Personen um 5,6 % und Haushalt mit vier und mehr Personen um 6,1 % abnehmen werden.

Darüber hinaus stellt die Wohnungsmarktbeobachtung der NRW.Bank fest, dass die Haushalte mit Bedarfsgemeinschaften in den nächsten Jahren stark ansteigen werden.

Die GWG wird deswegen auch weiterhin ihren Investitionsschwerpunkt auf das Neubauprogramm legen. Um den Mangel an bezahlbarem Wohnraum entgegenzuwirken, wird die Bautätigkeit insbesondere im Bereich des öffentlich geförderten Wohnraums fortgesetzt. Breite Schichten der Bevölkerung werden so mit preisgünstigem Wohnraum versorgt. Dabei werden sowohl das altersgerechte Wohnen, wie auch das Wohnen für junge Familien berücksichtigt. Das Unternehmen wird auch im freifinanzierten Wohnungsbau weiterhin tätig bleiben, um die entsprechenden Zielgruppen mit ausreichendem Wohnraum versorgen zu können.

Über die seit 2016 entstandenen Wohnhäuser für Flüchtlinge hinaus hat die GWG seither den Bau von rund 300 zusätzlichen Wohneinheiten zur Schaffung von bezahlbarem Wohnraum vor allem für junge Familien und Senioren projektiert, begonnen oder fertiggestellt. Lokale Schwerpunkte liegen in Meerbusch, Willich, Schwalmtal, Grefrath und in Kempen.

 

 

IMG 2985 KK Heyerdrink

Auf dem ehemaligen Tankstellengelände und den umliegenden Grünflächen im Innenbereich von Heyerdrink und Möhlenring hat die GWG den Neubau von vier Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 59 Mietwohnungen projektiert. Im Dezember 2017 erfolgte der Spatenstich für das Bauvorhaben Kempen-Heyerdrink.

Als erstes Gebäude ist im vergangenen Jahr nach den Plänen des Kempener Architekten Udo Thelen ein zweigeschossiges Mehrfamilienhaus entstanden, das zehn frei finanzierte Wohnungen für ältere Bewohner und Alleinstehende beherbergt. Am 7. Februar 2019 konnten die Schlüssel an die überwiegend aus Kempen stammenden Mieter übergeben werden, die 2- bzw. 3-Zimmer-Wohnungen mit Größen zwischen 54 qm und 77 qm beziehen.

Dieses war aber nur der Anfang. In der Folge entstehen jetzt die drei anderen Mehrfamilienhäuser mit 49 Wohneinheiten vor allem für junge Familien und Rentner und einer Tiefgarage. Davon sind 31 Wohnungen öffentlich gefördert, also für Mieterinnen und Mieter mit einem Wohnberechtigungsschein gedacht. Dies betrachtet die GWG als ersten Beitrag zur Lösung des Kempener Wohnungsproblems. Die Fertigstellung ist bis Ende 2020 vorgesehen.

Seit einigen Jahren hat die GWG ihre Bauaktivitäten zur Schaffung bezahlbaren Wohnraums im gesamten Geschäftsgebiet verstärkt. Über die entstandenen Wohnhäuser für Flüchtlinge hinaus wurde der Bau von rund 300 zusätzlichen Wohneinheiten projektiert, begonnen oder fertiggestellt. Lokale Schwerpunkte liegen in Meerbusch, Willich, Grefrath und in Kempen.

 

Kontakt

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft für den Kreis Viersen AG
Haus der Wirtschaft
Willy-Brandt-Ring 17
41747 Viersen

Telefon: 02162 / 5780-0
e-Mail: info@gwg-kreis-viersen.de,

oder benutzen Sie unser

Allgemeines Kontaktformular.

Als Wohnungsinteressent nutzen Sie bitte unser

Mietinteressent Kontaktformular.

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