Angst vor dem kommenden Winter? Verständlich bei den explodierenden Energiepreisen. Aber wir alle können etwas tun, um die eigene Brieftasche zu entlasten! Kennen Sie alles – gut, dann brauchen Sie nicht weiter zu lesen! 

Aber vielleicht wollen Sie doch Ihren Geldbeutel entlasten in diesen unsicheren Zeiten. Denn, die Bundesregierung hat bereits für die Gasversorgung in Deutschland die Alarmstufe ausgerufen. Dies könnte bedeuten, dass Gas in der nächsten Heizperiode knapp wird. Deshalb tun wir alle gut daran, überall, wo möglich, schon jetzt Energie einzusparen und den Stromverbrauch und CO2-Ausstoß im Gebäude zu senken.  Wohnungsunternehmen sind dazu aufgerufen, ihre Heizungsanlagen richtig einzustellen, um so den Energieverbrauch zu reduzieren. Und wir als Verbraucher können ebenfalls einen großen Beitrag leisten, indem wir Zuhause mit einfachen Tipps Energie einsparen. Angesichts der immer weiter steigenden Energiekosten ist dies auch im persönlichen Interesse von jedem von uns.

 

  • 20 bis maximal 22 Grad reichen in der Regel aus!
    20 - 22°C Raumlufttemperatur sind in der Heizperiode ausreichend. Um die Umwelt und den eigenen Gelbeutel zu schonen, sollte man die Wohnung auf keinen Fall so stark heizen, dass man darin im T-Shirt sitzen kann.
  • Heizung vor dem Lüften abdrehen
    Drehen Sie Ihre Thermostatventile zu, wenn Sie die Fenster zum Lüften öffnen. Ansonsten „denkt“ Ihre Heizung, dass der Raum kalt ist und stärker beheizt werden muss. Die Heizung wird dann bei offenem Fenster heißer und heizt zum Fenster hinaus. Die Energiekosten werden so unnötig hoch.
  • Fenster nicht dauerhaft gekippt lassen
    Gekippte Fenster verschwenden Energie, wenn sie lange Zeit gekippt bleiben. Effizienter ist es, die Fenster mehrmals am Tag für einige Minuten zum Stoßlüften ganz zu öffnen, am besten mehrere gleichzeitig. Das sorgt für einen schnellen Luftaustausch. Bei Frost reichen maximal 5 Minuten, in der Übergangszeit 10 bis 15 Minuten.
  • Im Schlafzimmer vor dem Schlafengehen und nach dem Aufstehen lüften
    So wird verhindert, dass sich die beim Schlafen freigewordene Feuchte dauerhaft in die Wände und Möbel einspeichert. In Küche und Bad größere Mengen an Wasserdampf durch Kochen und Duschen sofort durch Fensteröffnung ins Freie lüften.

  • Heizung nachts und bei Abwesenheit gezielt herunterdrehen
  • Sie sparen Energie, wenn Sie die Raumtemperatur nachts oder bei längerer Abwesenheit verringern. Es sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16 - 17 °C beibehalten werden, da es sonst leichter zu Feuchteschäden und zu Schimmelbildung kommen kann.
  • Heizkörper nicht dauerhaft auf null stellen
    Drehen Sie die Heizkörper in regelmäßig benutzten Räumen während der Heizperiode nie ganz ab. Wenn Räume auskühlen, sinken die Wandtemperaturen. Der Raum bleibt dann auch bei kurzzeitigem Erwärmen unbehaglich.
  • Wärmeabgabe des Heizkörpers nicht behindern
    Heizkörper sollten freigehalten werden, so dass sich die Wärme rasch im Raum verteilen kann. Verkleidungen, davorstehende Möbel oder lange Vorhänge sind ungünstig, da diese Wärme schlucken und nicht in den Raum lassen.
  • Innentüren zwischen unterschiedlich beheizten Räumen geschlossen halten
    Kühle Räume sollten nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden. Denn sonst gelangt nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum. Die relative Luftfeuchte steigt dann und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen.
  • Licht und Elektrogeräte beim Verlassen des Raums ausschalten
    Überlegen Sie immer genau, ob das Licht gerade wirklich überall brennen muss und Sie das laufende Elektrogerät aktuell benötigen. Bei längerem Verlassen des Raumes immer daran denken, das Licht auszuschalten.
  • Elektrogeräte nicht im Standby-Modus lassen
    Lassen Sie Fernseher und andere Elektrogeräte nach der Nutzung nicht im Standby-Modus, sondern schalten Sie sie ganz aus. Ladegeräte können übrigens auch dann Strom verbrauchen, wenn sie nur in der Steckdose stecken, aber kein Gerät angeschlossen ist. Am einfachsten sind Steckerleisten, die über einen Ausschalter verfügen.
  • Kühlschränke können Stromfresser sein
    Ein energieeffizienter neuer Kühlschrank kann gegenüber einem Altgerät 150 kWh und mehr an Strom im Jahr einsparen. In einem Jahr können Sie so mehr als 50 Euro sparen. Achten Sie deshalb bei der Anschaffung neuer Elektrogeräte auf die Energieeffizienz-Kennzeichnung.

 

 

 

2022 09 Hunsbrückstr 2283

Stellvertretend für die Mieterschaft der Hunsbrückstraße 12 nimmt Pia Schneider den Schlüssel für den GWG-Neubau in St. Hubert aus den Händen von Jörn Wehrmann (GWG) entgegen.

Energieeffizientes Bauen hilft Kosten sparen

Ende 2020 begannen an der Hunsbrückstraße 12 in Kempen-St. Hubert die Vorarbeiten für den Neubau eines zweieinhalbgeschossigen Mehrfamilienhauses mit 20 Wohnungen. Das Richtfest fand statt am 5. August 2021. Jetzt ist das von der Bauabteilung der GWG geplante und realisierte Bauvorhaben fertiggestellt. Am 1. September wurde den Erstmieterinnen und Mietern symbolisch der Hausschlüssel übergeben.

Die 20 Wohnungen weisen eine Wohnfläche von gut 1.300 qm auf und sind frei finanziert. Die reinen Baukosten lagen bei rund 4 Mio. Euro. Auf jeder Etage sind acht Wohneinheiten untergebracht, dazu im Dachgeschoss vier Wohneinheiten. Die Eckwohnungen haben jeweils eine Empore innerhalb der Wohnung. Das Raumangebot weist jeweils acht Zwei- und Drei-Zimmer-Wohnungen sowie vier Ein-Zimmer-Appartements aus. Die Wohnungsgrößen liegen zwischen 42 qm und 118 qm.

Die Innenausstattung ist sehr werthaltig. Die Bäder haben ebenerdige Duschen mit einer Glastrennwand. Die Wohnräume sind mit strapazier-fähigen Böden in Holzoptik ausgelegt, gesäumt mit weißen Holzsockeln. Treppenhaus und Flure sind mit Natursteinboden gefliest. Jede Wohnung erhielt eine mit dem Türöffner gekoppelte Videogegensprechanlage.

Das Gebäude ist teilweise unterkellert. Das Haus hat eine Aufzuganlage, groß genug für Liegendtransporte, und großzügige Vorstellbalkone. Für die Autos der Mieter stehen 20 Stellplätze zur Verfügung. Dazu gibt es im Außenbereich einen großzügigen Fahrradschuppen einschließlich Müllplatz und Spielplatz.

Der Neubau wurde nach dem KfW-Effizienzhaus 55-Standard geplant und gebaut. Dabei steht die Zahl 55 für den prozentualen Energieverbrauch in Relation zu einem vergleichbaren Neubau. Für die Mieter schlägt sich die damit verbundene Energieeffizienz bzw. –ersparnis direkt im Geldbeutel nieder.

Damit ein KfW-Effizienzhaus 55 den geforderten Standard entsprechen kann, werden beim Hausbau verschiedene Maßnahmen vorgenommen, die den geringen Energieverbrauch der Immobilie ermöglichen. Dazu gehören beispielsweise Dämmung der Außenwände, Dämmung des Daches und Fenster mit Spezialrahmen und Dreifachverglasung.

Um eine Belüftung zu garantieren, die die Gesundheit unterstützt und das Wohnraumklima verbessert, wird beispielsweise ein Belüftungskonzept erstellt. Ziel ist es dabei, ein bestmögliches Raumklima bei einem möglichst geringen Wärmeverlust zu erzeugen. Aufgrund des geringen Wärmeverlustes der Immobilie wird auch kaum Heizenergie benötigt – das Haus wird vornehmlich passiv, also durch die abgegebene Wärme von Personen und Geräten sowie durch die Sonneneinstrahlung erwärmt.

Beheizt wird das Gebäude über eine Luftwärmepumpe mit zentraler Warmwasseraufbereitung. Alle Wohnungen sind mit einer Thermostat geführten Fußbodenheizung ausgestattet. Das verspricht im nächsten und in den folgenden Wintern niedrige Heizkosten und trotzdem warme Wohnungen.

Dieses Bauvorhaben an der Hunsbrückstraße sollte eigentlich der Auftakt für unsere Bauoffensive in St. Hubert in den nächsten Jahren sein. Damals sind wir davon ausgegangen, dass wir in absehbarer Zeit Auf dem Zanger zwei Mehrfamilienhäuser mit insgesamt 48 Wohneinheiten errichten würden. Dieses Projekt liegt derzeit aus bekannten Gründen auf Eis. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Sobald es Rechtssicherheit gibt, werden wir im Einvernehmen mit den benachbarten Anwohnern mit dem Bau beginnen.

Für die Stadt Kempen wäre dieses Vorhaben ein wichtiges Signal. Damit könnte die GWG einen wichtigen Beitrag leisten, dass das Wohnen im attraktiven Kempener Umland nicht nur für Menschen mit Wohnberechtigungsschein, sondern auch für Mieterinnen und Mieter ohne diese Berechtigung bezahlbar bleibt.

 

 

GWG mit drei Bauprojekten in Grefrath und Meerbusch vertreten

Die Architektenkammer Nordrhein-Westfalen veranstaltet alljährlich den „Tag der Architektur“, an dem die Architekten und Bauherrn ausgewählter Bauprojekte allen Interessierten die Gelegenheit anbieten, diese Neubauten von außen und von innen zu besichtigen.

Am kommenden Wochenende, 18./19. Juni, ist es wieder soweit. 76 Bauvorhaben aus ganz NRW präsentieren sich der Öffentlichkeit. Die GWG Kreis Viersen AG ist in ihrem Geschäftsgebiet mit drei Projekten vertreten: mit dem Neubau eines Mehrfamilienhauses in Grefrath, Bahnstraße 62a, und in Meerbusch mit dem Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern in Lank-Latum, Uerdinger Straße 170-172, und der Sanierung von Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 29 Wohnungen in Osterath, Lindenstraße 25-31.

Meerbusch-Osterath, Lindenstraße 19-31
Besichtigungszeit: Samstag, 18. Juni, 10-13 Uhr
Sanierung von sieben Mehrfamilienhäusern mit 29 Wohnungen
Architekten: Martin Sulke / Jörn Strümpel-Walter (Krefeld)

Lank-Latum, Uerdinger Straße 170-172
Besichtigungszeit: Samstag, 18. Juni, 14-16 Uhr
Neubau von zwei Mehrfamilienhäusern Häuser im Passivhausstandard
Architekten: Martin Sulke / Jörn Strümpel-Walter (Krefeld)

Grefrath, Bahnstraße 62a
Besichtigungszeit: Sonntag, 19. Juni, 14-16 Uhr
Bau eines dreigeschossigen Mehrfamilienhauses auf dem ehemaligen Grundstück der Gemeinde mit 18 öffentlich geförderten Wohnungen
Architekt: Martin Backhaus (JEP Architekten Ergoecmen Backhaus), Düsseldorf

 

Hand in Hand: Bauherr GWG, Ingenieurbüro Schmitz, Träger DRK und Gemeinde Grefrath

Im Kreis Viersen fehlen nach wie vor Plätze in Kindertageseinrichtungen. Deswegen sind das Jugendamt des Kreises Viersen und die Gemeinde Grefrath jetzt auf die GWG mit der Bitte zugekommen, einen Kindergartenneubau in Oedt zu errichten.

Die Voraussetzungen für den schnellen Baubeginn waren gegeben. Die Gemeinde Grefrath ist im Besitz eines passenden Grundstücks am Schwarzen Graben (Ecke Mühlengasse) und hat dies der GWG als Bauherrn im Rahmen eines langlaufenden Erbbaurechtsvertrages zur Verfügung gestellt. Als Träger der Einrichtung steht das Deutsche Rote Kreuz, Kreisverband Viersen, bereit, das im Kreis Viersen eine Reihe von Kindertageseinrichtungen betreibt.

Die GWG beauftragte das Dülkener Ingenieurbüro Schmitz als betreuenden Architekt mit der Planung und legte die Ausführung des Neubaus in Holzbauweise fest. Die Firma Schmitz hat in jüngster Vergangenheit bereits erfolgreich eine Vielzahl von ähnlichen Kindertageseinrichtungen in der Region gebaut und mit der GWG zuletzt bei der Errichtung einer vergleichbaren Kita in Bracht gut und erfolgreich zusammengearbeitet.

Der Bauantrag wurde im November 2021 vom Bauamt des Kreises Viersen genehmigt. Nach vorbereitenden Erdarbeiten auf dem Grundstück wurde jetzt mit dem Bau begonnen. Fertigstellung und Übergabe an den Kita-Betreiber soll im Frühjahr 2023 erfolgen.

Auf einer Grundstücksfläche von 4.400 qm entsteht ein eingeschossiges Gebäude, das eine Nutzfläche von 1.150 qm bietet. Die neue Kita bietet Platz für sechs Betreuungsgruppen. Zusätzlich entsteht ein Außengeräteraum.

Der Neubau ist in Hybridbauweise konstruiert: Die Außenwände werden in Holzbrettschichtbauweise mit Wärmedämmverbundsystem errichtet; der Innenbereich wird mit Holz und Gipskarton verkleidet. Die Raumaufteilung ist mit der Konstruktion aus tragenden Holzstützen und nicht tragenden Gipskarton-Innenwänden flexibel variierbar.

Diese Baukonstruktion hat mehrere Vorteile: kürzere Bauzeiten, flexible (Nach)- Nutzung und nachhaltige Bauweise mit ökologischem Anspruch nach dem Cradle-to-cradle-Konzept. Dabei werden nachwachsende Rohstoffe bevorzugt und die Recyclingfähigkeit der verwendeten Baustoffe von vornherein berücksichtigt. Auf dem geneigten Foliendach wird eine Photovoltaikanlage installiert. Die Beheizung läuft über eine Wärmepumpe.

 

Baukosten sind dramatisch gestiegen

Die Bilanz
Durch die umfangreiche Neubau- und Modernisierungstätigkeit hat sich die Bilanzsumme der GWG im Berichtsjahr 2021 gegenüber 2020 um 11,2 Mio. EUR auf 238,8 Mio. EUR erhöht. Auf der Aktivseite wuchs das Immobilienvermögen der Gesellschaft um insgesamt 10,1 Mio. EUR.

Die GWG erwirtschaftete einen Überschuss von 2,65 Mio. EUR. Mit dem Gewinnvortrag in Höhe von 148.000 EUR ergibt sich ein Bilanzgewinn von 2,798 Mio. EUR. Es ist beabsichtigt, eine Dividende von 26 EUR je Stückaktie (402.000 EUR) auszuschütten, einen Betrag von 2,2 Mio. EUR zur Stärkung des Eigenkapitals in die Rücklagen einzustellen und den Restbetrag von 196.000 EUR auf die neue Rechnung für 2022 vorzutragen.

Die Eigenkapitalquote beläuft sich auf 22,0 % und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (22,1 %) leicht gesunken. Die GWG plant für 2022 eine Kapitalerhöhung im Umfang von 20 Mio. EUR, um die in den letzten Jahren aufgrund der hohen Bautätigkeit gesunkene Eigenkapitalquote nachhaltig zu erhöhen.

Die GWG beschäftigte Ende 2021 unverändert 59 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon 37 Frauen und 22 Männer. Darin enthalten sind 4 Auszubildende. Im kaufmännischen Bereich dominieren Immobilienkaufleute und Betriebswirte, im technischen Bereich Techniker und Architekten.

Grefrath Bahnstraße

Bestandsentwicklung
Zum Stichtag 31.12.2021 verwaltete das Unternehmen 4.791 eigene Wohneinheiten (Vorjahr 4.736). Im Bestand sind 1.231 Wohneinheiten (1.240) öffentlich gefördert. Dazu befinden sich im weiteren Eigentum des Unternehmens 26 Gewerbeeinheiten sowie 2.072 Garagen/Stellplätze.

Regional verteilt sich der Bestand unserer eigenen Wohnungen wie folgt: Brüggen 181 Wohnungen (WE), Geldern 46 WE, Grefrath 218 WE, Kempen 524 WE, Krefeld 114 WE, Meerbusch 791 WE, Nettetal 823 WE, Niederkrüchten 67 WE, Schwalmtal 312 WE, Tönisvorst 192 WE, Viersen 802 WE, Willich 721 WE.

In Fremdverwaltung wurden insgesamt 182 Wohneinheiten, 106 Gewerbeeinheiten, 702 Garagen/Stellplätze und 19 Wohnungseigentümergemeinschaften betreut.

Vermietung
Die Gesamtleerstandsquote des Wohnungsbestandes beträgt 2,6 % (127 WE) und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr (2,6 %, 121 WE) nicht verändert. Der marktbedingte Leerstand liegt bei 1,1 % (52 WE) und damit um 12 Wohnungen niedriger als im Vorjahr.
Die Fluktuationsquote liegt bei 6,8 % (Vorjahr 7,6%) des Wohnungsbestandes. Die wesentlichen Ursachen für die Fluktuation waren Sterbefälle, Wohnungsgröße/-schnitt, Wohnortwechsel sowie Umzug ins Alten-/Pflegeheim.

Die durchschnittliche monatliche Nettokaltmiete des Unternehmens ist im Vergleich zum Vorjahr gestiegen und betrug zum Stichtag 5,60 EUR pro qm (Vorjahr 5,46 EUR pro qm). Dies begründet sich einerseits durch die Fertigstellung neuer Wohnungen, andererseits in der Anpassung der Bestandsmieten an die ortsübliche Vergleichsmiete.

Neubautätigkeit
Im Berichtsjahr fertiggestellt wurden die Bauvorhaben Uerdinger Str. 170/172 in Meerbusch-Lank (3,5 Mio. EUR), Kuhstr. 11 in Tönisvorst-Vorst (3,1 Mio. EUR) und Neusser Straße 49-49f in Willich (2,4 Mio. EUR). Im Bau befanden sich Ende 2021 die Projekte Gerhart-Hauptmann-Straße 19/21 in Meerbusch-Strümp, Florianstr. 8 in Niederkrüchten-Elmpt, Hunsbrückstraße 12 in Kempen-St. Hubert und Anrather Straße 19/19a in Willich.

Anstieg der Baukosten
Die Preise für den Neubau von Wohngebäuden in Deutschland sind im November 2021 gegenüber November 2020 um 14,4 % gestiegen. Das ist der höchste Anstieg der Baupreise seit August 1970. Dies begründet sich aus dem Effekt der wegen der Pandemie befristeten Mehrwertsteuersenkung im Jahr 2020 sowie gestiegener Materialpreise. Ohne Mehrwertsteuersenkung hätte der Preisanstieg noch 11,6 % betragen.

Bei den Baupreisen von Wohngebäuden betrafen die stärksten Preissteigerungen die Zimmer- und Holzarbeiten (+38,9%), Kanalarbeiten (18,2%), Dachdeckungs- und Dachabdichtungsarbeiten (17,1%), Sanitärarbeiten (16,8%) sowie Betonarbeiten
(16,5%). Die Preise für Instandhaltungsarbeiten an Wohngebäuden (ohne Schönheitsreparaturen) stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,2 %.

Osterath Lindenstraße

Modernisierung und Instandhaltung
Neben den geplanten Großinstandhaltungen wurden im Geschäftsjahr 2,1 Mio. EUR (Vorjahr 7,5 Mio. EUR) für Modernisierung in die Bauten des Anlagevermögens investiert. Hervorzuheben ist die Komplettsanierung der Häuser Lindenstraße 25-31 in Meerbusch-Osterath. Diese Maßnahme wurde mit Fördermitteln des Landes NRW (RL Mod.) durchgeführt. Durch das Förderprogramm wurden diese bisher freifinanzierten Wohnungen in öffentlich geförderte Wohnungen umgewandelt.

Im Bereich der Großinstandhaltung wurden insbesondere unter anderem Dach-, Aufzugs-, und Balkonsanierungen durchgeführt.

Geplante Aktivitäten
Die GWG setzt die Bautätigkeit programmgemäß fort und konzentriert sich dabei auch weiterhin auf die Versorgung von breiten Schichten der Bevölkerung mit preisgünstigem Wohnraum. Gleichzeitig rückt der Klimaschutz weiter in den Fokus. Alle Neubauvorhaben dieses Bauprogramms werden mindestens den besonders energiesparenden Standard KfW 55 erreichen und soweit möglich den eigenen Energiebedarf aus erneuerbaren Energien decken.

Für das Jahr 2022 rechnet die GWG mit der Fertigstellung von insgesamt 39 Wohnungen in Kempen und Willich, von denen 11 öffentlich gefördert sind. Des Weiteren befinden sich weitere 52 Wohnungen in Meerbusch und Niederkrüchten im Bau, wovon 38 öffentlich gefördert sind. Mit der Fertigstellung wird 2023 gerechnet. Das Bauprogramm für die Jahre 2021-2025 umfasst darüber hinaus den Bau von weiteren ca. 242 Wohnungen (ca. 50% öffentlich gefördert) in Grefrath, Brüggen, Kempen, Nettetal, Niederkrüchten, Schwalmtal, Viersen und Willich.

Die in der Vergangenheit kontinuierlich durchgeführte Modernisierungstätigkeit wird in den nächsten Jahren deutlich ausgeweitet werden. Im Zuge dieser Komplettsanierungen werden die energetischen Maßnahmen aufgrund des Klimawandels von besonderer Bedeutung sein und werden dazu führen, den Wohnungsbestand zukunftsfähig zu gestalten. Die GWG wird sich für diesen Zweck und auch im Hinblick auf bezahlbare Mieten sowohl auf das Förderprogramm des Landes NRW (RL Mod) als auch auf die Bundesförderung (BEG) stützen. Damit die Modernisierungstätigkeit vor allem bei energetischen Maßnahmen zielorientiert gesteuert bzw. umgesetzt werden kann, wird die Gesellschaft im Jahr 2022 ein neues Portfoliomanagement-System einführen. Um die Zielerreichung der energetischen Maßnahmen messbar machen zu können, wird darüber hinaus bis 2023 mit der Erstellung einer jährlichen CO2-Bilanz begonnen.

Zum Stichtag läuft die energetische Komplettsanierung der Häuser Doomerstr. 1 und 3 in Willich, die voraussichtlich im 1. Halbjahr 2022 abgeschlossen sein wird. Das Projekt wird nach Abschluss der Maßnahmen den Standard KfW 85 erreichen und zu einer deutlichen Energieeinsparung bzw. CO2-Reduktion führen.

 

Kontakt

 

GWG Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft Kreis Viersen AG
Haus der Wirtschaft
Willy-Brandt-Ring 17
41747 Viersen

Telefon: 02162 / 5780-0
e-Mail: info@gwg-kreis-viersen.de

Als Wohnungsinteressent nutzen Sie bitte unser

Mietinteressent Kontaktformular.

WohWi

 

 

 

Gemeinnützige Wohnungsgesellschaft
für den Kreis Viersen AG

Haus der Wirtschaft
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e-Mail: info@gwg-kreis-viersen.de

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